SPÖ Lanzenkirchen

SPÖ Lanzenkirchen

„Wir wollten mit dieser Aktion ein einmaliges Zeichen setzen und klarstellen, dass man in einer Demokratie so nicht mit gewählten Mandataren umgeht.“

Mit diesen Worten kommentiert Gf. Gemeinderätin Cornelia Koger die jüngsten Ereignisse in ihrer Heimatgemeinde, die dazu geführt haben, dass sämtliche SPÖ-Gemeinderäte Ende letzter Woche geschlossen ihren Rücktritt erklärt haben. Und obwohl der Bürgermeister offenbar in keiner Weise einsichtig sei, werde man ab sofort die Arbeit für „unser wunderbares Lanzenkirchen“ wieder aufnehmen, so Koger.

Die SPÖ-Vorsitzende wörtlich: „Bürgermeister Karnthaler lässt jegliche Führungskompetenz vermissen, agiert seit Monaten wie ein selbstherrlicher Monarch und stellt uns stets vor vollendete Tatsachen, in dem er uns kaum Zahlen, Daten und Fakten gibt. Drüber fahren, sündteure Projekte starten und sich dann wundern bzw. ‚schockiert‘ zeigen, wenn man konstruktiv-kritische Oppositionsarbeit betreibt, das passt nicht zusammen. Und damit stellen sich er und seine ÖVP gegen mindestens 37 Prozent der Bevölkerung, die uns bei der letzten Wahl ihr Vertrauen geschenkt haben. Selbstverständlich verweigern wir nicht die Mitarbeit im Gemeinderat, ganz im Gegenteil. Wie in der Vergangenheit auch werden wir in den nächsten Jahren alles daran setzen, dass sich unser Ort positiv weiterentwickelt.“ Deshalb werde man natürlich wieder die Mandate annehmen.

Nun liege es aber am Bürgermeister, die ausgestreckte Hand anzunehmen. Koger fordert eine sofortige Abkehr vom bisherigen Kurs und hält fest: „Unser Lanzenkirchen ist wahrlich zu schade für diese parteitaktischen Spielchen.“